Thomas Godoj und Fady Maalouf im Finale von DSDS
11. Mai 2008
Sicher wird der Begriff „Superstar“ im deutschen Fernsehen viel zu oft verwendet, doch der Hype um Deutschland such den Superstar ist immer noch da und ungebrochen. Am Samstag Abend fieberten 5,41 Millionen Zuschauer mit, wer ins Finale am 17. Mai 2006 einzieht.
Gewonnen haben der gebürtige Libanese Fady Maalouf (29) aus Hamburg, der jüngst Schlagzeilen durch sein Zwangsouting, schwul zu sein, in der „Bild“-Zeitung machte, sowie der 30-jährige Thomas Godoj aus Recklinghausen. Das Finale wird also reine Männersache, bei einer hohen weiblichen Zuschauerzahl nicht verwunderlich. Für Linda Teodosiu (16) reichten die Telefonanrufer und SMS nicht für ein weiterkommen.
„Zuerst einmal Beifall für das deutsche Publikum – es sind wirklich drei tolle Leute hier im Halbfinale. Ein Rocker, eine Souldiva und ein Schmusekönig. Was kann man mehr erwarten“ schwärmte Dieter Bohlen gleich zu Beginn der Sendung, in der die Kandidaten in drei Runden Songs präsentieren mussten.
In der erste Runde standen Nummer-1-Hits auf dem Programm. Thomas Godoj präsentierte „In the Shadows“ von The Rasmus, Linda Teodosiu präsentierte den Hit „Don’t Stop the Music“ von Rihanna, das Dieter Bohlen gar nicht gefiel und er schon das Ergebnis der Show erahnte: „Mit dem Titel hast du dir die Tür zum Finale zu gemacht.“. Fady Maalouf überzeugt alle Juroren mit „You Raise Me Up“ von Secret Garden, das die meisten wohl in einer Version von Westlife kennen.
Runde 2 bestand aus der Präsentation von Beatles-Klassikern. Thomas Godoj machte auch hier wieder den Anfang und konnte mit einer Rockversion von „Let it Be“ überzeugen. Linda Teodosiu schaffte es mit „With a Little Help From My Friends“ sogar Andreas „Bär“ Lesker zu Tränen zu rühren. Und Fady konnte mit seiner Interpretation von „Yesterday“ Anja Lukaseder zum träumen bringen. Dieter Bohlen: „Mehr Gefühl geht nicht“.
Die Entscheidung: Thomas Godoj, Linda Teodosiu und Fady Maalouf (re.) warten auf das Ergebnis des Zuschauervotings.Foto: RTL / GregorowiusDie letzte Runde stand unter dem Motto „Dedicated to…“. Den Auftakt machte wieder Thomas Godoj, der seinen Fans den Song „Easy“ von Faith No More widmete. Linda Teodosiu widmete Mariah Careys „My All“ ihrem bereits in den Top-15-Shows ausgeschiedenen Freund Simon Gincberg (21) und machte so ihre Liebe öffentlich. Fady Maalouf sang „Feeling Good“ von Michael Bublé für seine extra aus dem Libanon angereisten Eltern.
Linda Teodosiu konnte die Zuschauer nicht überzeugen, deshalb schafften Fady Maalouf und Thomas Godoj den Einzug ins Finale und kämpfen dort um den Titel „Superstar“ . Dieter Bohlen: „Der Schmusesänger und der Rocker – ein Traumfinale“.
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