Günther Kaufmann (Ich bin ein Star…)

8. Januar 2009

„Der weiße Neger vom Hasenbergl“ – so nennt sich Günther Kaufmann, der farbige Schauspieler mit bayrischem Dialekt, in seiner 2004 veröffentlichten Biographie, selbst. In diesem Viertel im Norden Münchens ist er 1947 geboren und aufgewachsen, als Sohn eines schwarzen US-Soldaten und einer Deutschen.

Günther Kaufmann © RTL / Stefan Gregorowius

Günther Kaufmann © RTL / Stefan Gregorowius

Nach Lehre, Dienst bei der Marine und Erfahrungen als Zeitungswerber entdeckt ihn Rainer Werner Fassbinder Ende der 70er Jahre und nimmt ihn in sein Ensemble auf, dreht mit ihm bis 1982 insgesamt neun Filme, unter anderem „Die Ehe der Maria Braun“, „Berlin Alexanderplatz“, „“Querelle“, „Die Sehnsucht der Veronika Voß“, das Südstaatendrama „Whity“ und zuletzt „Kamikaze 1989“.

Mit großem Erfolg feierte er sein Comeback als „Fremder“ in der vielbeachteten Bremer Inszenierung „Die Zehn Gebote“ von Johann Kresnik. 2006 spielte Kaufmann die Rolle des “Bruder Tuck” im Musical “Robin Hood”, das in Bremen und München aufgeführt wurde. 2007 & 2008 spielte er die Rolle im Berliner Schillertheater.

Weitere Film- und Fernsehangebote folgten, darunter eine Episodenhauptrolle in „Der Elefant – Mord verjährt nie“ unter der Regie von Peter Keglevic , sowie in der beliebten Bayerischen Serie „Dahoam is Dahoam“.

Was reizt Günther Kaufmann an „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“:

Mich reizt natürlich die Herausforderung, ganz klar. Auf unbekanntem Terrain zu agieren und sich aufzuhalten. Unter solchen Umständen, die die schlimmsten sein müssen und das wahrscheinlich über eine längere Zeit. Das hoffe ich zumindest. Und natürlich die Leute kennenzulernen, die dabei sind, meine Mitstreiter und Mitkämpfer. Das alles ist sicherlich nicht uninteressant. Deshalb gehe ich in den Dschungel.

Mehr zur Sendung auf www.RTL.de / Videos auf www.clipfish.de
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